Institut für Grenzfragen des Lebens

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GESUNDE UND ETHISCH ORIENTIERTE ERNÄHRUNG

Kooperationspartner: Dr. Lukas RIST, 
                    logo-richterswilspital-richterswil  /Zürich, Schweiz

Gesunder Bio-Salat aus dem eigenen Garten. (c) Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. Hacker, Salzburg (2008).
Bio-Obstschüssel. (c) Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. Hacker, Salzburg (2008).
Vorbildlich gehaltenes Hausschwein. Gut-Aiderbichl, Henndorf bei Salzburg. (c) Dr. Gerhard W. Hacker, 2008.

FORSCHUNG ÜBER BIO-NAHRUNG

Zitiert aus der Website des Forschungsinstituts für Grund- und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie www.med-grenzfragen.at, September 2008:

  • Wussten Sie, dass in der EU jährlich mehr als 10.000 Tonnen Antibiotika für die Massentierzucht "verbraucht" werden? (Quelle: BR3-Report, br-online.de. Die Dunkelziffer ist vermutlich wesentlich höher!). Eine der Folgen: Immer mehr Bakterienstämme werden resistent gegen Antibiotika. Wir Menschen können, wenn wir mit solchen Bakterien in Kontakt kommen und eine Erkrankung entwickeln, heute in vielen Fällen bereits kaum mehr behandelt werden. Dies wird nun auch in der EU zunehmend ein riesiges Problem - Antibiotika wirken oft nicht mehr. In Nahrungsmitteln, vor allem aus der Massentierzucht, sind immer wieder Medikamentenrückstände nachweisbar - und vieles davon nehmen wir - teils über Billig-Nahrungsmittel - zu uns. "Bio" enthält nachweislich keine oder nur in absolut seltenen Ausnahmefällen Medikamentenrückstände. Wenn Sie darauf achten, vorwiegend Bio-Nahrungsmittel zu kaufen und zu essen, tun Sie nicht nur den Tieren und der Umwelt Gutes, sondern vor allem auch sich selbst!

  • Wussten Sie, dass eine Bezeichnung wie "Land-Hendl mit Bauernhofgarantie" weder aussagt, dass es sich um Fleisch von Hühnern aus Freilandhaltung handeln würde, noch, dass diese von einem Bauernhof stammen müssen, der so aussieht, wie Sie sich das vorstellen. Wenn nicht dezidiert "Bio" dabeisteht, bedeuten "Land-Hühnchen" und ähnliche Bezeichnungen, dass es sich sehr wahrscheinlich um Fleisch von Hühnern handeln dürfte, das aus einem Hühnermastbetrieb mit für die meisten Menschen kaum vorstellbaren Haltungsbedingungen stammt. Die betroffenen Tiere haben üblicherweise niemals Tageslicht gesehen (außer durch nicht-transparent gehaltene Fenster) und niemals "Land" betreten, sondern waren zumeist in entsetzlich enge Käfige eingesperrt - deren Verwendung in vielen Regionen der EU, trotz Protesten von Millionen von Menschen, noch immer erlaubt oder "geduldet" ist. Ähnliches gilt für Putenfleisch. Gerade hier werden auch enorme Mengen an Medikamenten bzw. Antibiotika verwendet, damit diese bedauernswerten Tiere überhaupt über"leben". Auch bei der Schweine- und Rindermast herrschen oft unglaubliche Bedingungen; enge Anbindehaltung sind leider Gang und Gäbe - die Tiere können sich dabei oftmals während ihres ganzen Lebens nicht einmal hinsetzen oder hinlegen. Das Wort "Bauernhofgarantie" bedeutet nur, dass das Fleisch von einem Bauernbetrieb stammt - das heißt in vielen, vielleicht den meisten Fällen, von einem Großbetrieb. Und das bedeutet zu allermeist "Mast" und "unwürdiges Leben" für die Tiere, samt dem entsprechenden Verbrauch von Medikamenten (Antibiotika und oftmals sogar Anti-Depressiva) - damit diese bedauernswerten Tiere überhaupt solange überleben können, bis sie zum Schlachthof gebracht werden. Steht das Wort "kontrolliert" auf der Verpackung, also nicht in Kombinaton mit "Bio", versucht die Werbung anscheinend, Ihnen zu suggerieren, Sie würden "Bio" kaufen... Auch Bodenhaltung ist übrigens kaum besser als Käfighaltung: Pro m2 sind bis zu 9 Hühner erlaubt... In Bio-Freilandhaltung und konventioneller Freilandhaltung dagegen muss jedem Huhn mindestens 4 m2 Freiland zur Verfügung stehen! Wenn Sie wirklich Bio haben wollen und nicht auf unseriöse und ethisch meiner Meinung nach unverantwortliche Suggestionen hereinfallen möchten, kaufen und konsumieren Sie bitte nur das, was auch dezidiert als "kontrolliert biologisch" oder aus "kontrolliert organisch" bzw. "kontrolliert ökologisch" ausgewiesen ist.

  • Wussten Sie, dass die Nutztierzucht (und auch die Jagd) in Österreich vom Tierschutzgesetz ausgenommen ist? Und dass Kontrollen durch den Amtstierarzt üblicherweise vorher angemeldet werden, sodass jeder noch schnell alles reinigen und entfernen kann, was auf mangelnde Hygiene oder Nicht-Einhaltung diverser Vorschriften hindeuten würde?

  • Wussten Sie, dass zu viele Vitamine Ihnen nicht helfen, sondern oftmals eher schaden können? Vitamine bewirken, wenn sie in zu großen Mengen aufgenommen werden, sehr oft (auch) ungewollte Immunreaktionen im Körper. Eine Folge: Unser Immunsystem stößt Vitamine, die wir zum Leben essenziell brauchen, immer mehr ab. Derartige Probleme sind z.B. bei den Vitaminen B6, B12 oder E bekannt. Hautprobleme, Juckreiz etc. können verstärkt auftreten. Wenn Sie sich gesund ernähren - also vorwiegend Gemüse und Obst aus kontrolliert-biologischem Anbau essen, immer wieder ("nachhaltig" gefangenen oder aus Bio-Aquakultur stammenden) Fisch zu sich nehmen, aber weitgehend auf Fleisch verzichten oder dieses zumindest stark reduzieren und keine Massen von Süßspeisen, Eiern und Milchprodukten zu sich nehmen, benötigen Sie keine Vitaminzusätze. (Allein bei älteren Menschen wird die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten - nach Absprache mit dem Arzt! - empfohlen.) Die hier angesprochene Art der Ernährung wirkt insgesamt in einem hohen Ausmaß präventiv.

  • Wussten Sie, dass Milch nicht so gesund ist, wie immer wieder suggeriert wird?! Wie zahlreiche Studien zeigen, leidet ein beachtlicher Prozentsatz der Menschen unter Milch-Unverträglichkeiten (manche Untersuchungen sprechen von bis zu 50 % der erwachsenen Menschen!). Für Kinder ist Milch in den meisten Fällen wichtig und gut verträglich, bei erwachsenen Menschen sollte sie aber eher nur als Zusatz, z.B. zu div. Genussmitteln verwendet werden. Untersuchungen aus dem Paracelsus-Spital (Richterswil, Schweiz) belegen, dass Bio-Milch für Erwachsene und Kinder (und auch beim Stillen von Babies) mehr an gesunden Inhaltsstoffen als konventionelle Milch enthält - und dass diese gesunden Inhaltsstoffe dann auch in der Muttermilch vermehrt nachweisbar sind.

  • Neueste Forschungen an der Universität Jena (Dissertationen Dr. Gerhard Siebenhüner / Dr. Alexander Siebenhüner / Prof. Jirikowski) zeigen beeindruckende Möglichkeiten, mit IgG-Tests und entsprechender Ernährungsterapie langjährig therapieresistente Probleme bezüglich Migräne und Urticaria / Neurodermitis in den Griff zu bekommen.

Besonders wertvolle Tipps zum Themenbereich Gesunde Ernährung finden Sie in den Lichtgeschenken von Ursula Demarmels: - zu mehr Lebensfreude, die nur dann echt und gesund ist, wenn sie nicht auf Kosten anderer Lebewesen geht: http://www.spiritualregression.de/html/lichtgeschenk_gesund-essen_rueckfuehrungen-ursula-demarmels.html

Bio ist tatsächlich besser!
Nicht nur für die Umwelt und die betroffenen Lebewesen, sondern auch für SIE!!

Vorsicht vor "Bauernfängermethoden" - Lesen Sie dazu unsere beiden hier abrufbaren Diplomarbeiten - weitere Untersuchungen sind im Gange.

Über die beiden folgenden "Bilder-Links" stellen wir Ihnen zwei durch Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. Hacker betreute Diplomarbeiten zum Download als pdf-Files zur Verfügung, in denen Unterschiede bei Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln aus pflanzlicher und tierischer Herkunft abgehandelt wurden - unter besonderer Berücksichtigung von "Bio": Die zwei durch Anklicken der beiden Buttons am Ende des Textes angebotenen Diplomarbeiten stammen von Frau Mag. Gundula SCHINDLEGGER und Herrn Mag. Matthias FLORIAN und wurden am Forschungsinstitut für Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie des St. Johanns-Spitals der Salzburger Landeskliniken durchgeführt, gemeinsam mit der Universität Salzburg (Abteilung für Organismische Biologie) und in enger Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Lukas RIST, Leiter der Forschungsabteilung im Schweizer Paracelsus-Spital Richterswil/ Zürich.

Diplomarbeiten über Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aus konventionellem Anbau versus biologischem Landbau/Tierzucht:

Diplomarbeit: Mag. Gundula SCHINDLEGGERDiplomarbeit: Mag. Matthias FLORIAN

      (1.247 KB .pdf)                                             (661 KB .pdf)

Zum Download der pdf-Files bitte die beiden Buttons mit der rechten Maustaste anklicken.

 


Bodenhaltung (c) Verein RespekTiere Bergheim/Salzburg
Foto mit freundlicher Genehmigung von Herrn Tom Putzgruber, Verein RespekTiere, Bergheim/Salzburg, Träger des Österreichischen Tierschutzpreises 2010.
 

Wenn Sie EIER kaufen, denken Sie bitte daran, dass Bodenhaltung in der Essenz sehr ähnlich der Käfighaltung einzuordnen ist: Hier leben bis zu neun Hühner pro Quadrameter in riesigen Hallen; bis zu 6000 Tiere drängen sich im Stall. Bei der weitaus stressfreieren Freiland- oder Bio-Freilandhaltung dagegen geht es den Hühnern viel besser: hier hat jedes Huhn tagsüber mindestens vier Quadratmeter Freiland zur Verfügung. Es braucht hier üblicherweise keine Medikamente wie Valium oder Antibiotika. Entscheiden Sie bitte selbst, ob Sie Tierleid unterstützen möchten!

Bodenhaltung (und Massentierhaltung generell) halte ich für Tierquälerei und absolut unvereinbar mit einer spirituell-ethisch oder christlich orientierten Grundhaltung. Diese Art der Tierhaltung empfinde ich als zutiefst entwürdigend; sie verursacht enormes Leid.